Pressemitteilung

Bäuerliche Keramik aus Haitz und der Region

Man glaubt, man kennt die bäuerliche Keramik aus der Region: da gibt es den Äbbelwoibembel aus Frankfurt und das „Gurkedippe“, das in keinem Haushalt fehlen durfte. Die bäuerliche Keramik kennt aber eine Vielzahl von Gefäßformen, die abhängig vom Bedarf waren und in großer Zahl hergestellt wurden. Sie sindkaum noch bekannt, weil bessere keramische Materialien, Metall und Kunststoff sie verdrängt haben. Der Vortrag soll zeigen, welche notwendigen Gegenstände in den letzten drei Jahrhunderten als Gebrauchskeramik produziert wurden.

Kaum bekannt ist auch, dass Haitz lange Zeit ein Töpferdorf war. Der letzte Brennofen musste erst vor zehn Jahren einem Wohnhausneubau in der Haitzer Dorfstraße weichen. Im Hessenpark Neu-Anspach werden aus unserem Kreis außer Objekten aus den bekannten Töpferorten Marjoss und Wittgenborn auch Haitzer Töpferwaren gezeigt.

Kulturwissenschaftler Burkhard Kling M. A., Leiter des Brüder-Grimm-Hauses und des Stadtmuseums in Steinau, selbst ein „Haitzer Bub“, führt durch den Vortragsabend des Haitzer Geschichtsvereins und zeigt Artefakte aus der Sammlung des Vereins. Die Veranstaltung findet am Dienstag, den 10. Dezember um 19.30 Uhr im Feuerwehrhaus Haitz, Birsteiner Straße 9 statt. Der Eintritt ist frei, Gäste sind herzlich willkommen.

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